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Medienlots*innen Mannheim

Medienlots*innen Mannheim

Was wir tun

Das Mannheimer Instituts für Integration und interreligiöse Arbeit e.V. erarbeitete gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband Mannheim, dem Jugendtreff Schwetzingerstadt und verschiedene Kooperationspartner*innen das Schulungskonzept „Medienlots*innen Mannheim“, zusammen mit Jugendlichen.

Bei „Medienlots*innen Mannheim“ handelt es sich um eine demokratiefördernde Ausbildung von Jugendlichen zu Multiplikator*innen in vier Modulen, die sich mit dem digitalen Alltag von Heranwachsenden befassen. Im Anschluss an die erfolgreich abgeschlossene Schulung können die Jugendlichen ihre neue Kenntnisse professionell und kompetent in Peer-To-Peer-Workshops an Gleichaltrige weitergeben und ihnen Wissen vermitteln, das ihnen Sicherheit im digitalen Leben gibt sowie dabei unterstützt, gekonnt mit den täglichen Herausforderungen im Internet umzugehen.

„Medienlots*innen Mannheim“ versteht sich als wichtiges ergänzendes, außerschulisches Lern- und Wissensprojekt, das Jugendliche beim Heranwachsen im digitalen Umfeld von pädagogischer Seite her unterstützt und soziale Kompetenzen stärkt.

Ablauf

In einer individuell zusammengestellten Schulungsphase, erarbeiten wir mit den Ausbildungsgruppen Wissensinhalte in vier Themenbereichen, mit denen sie jeden Tag konfrontiert sind. In den ausführlichen Workshops gehen unsere Referent*innen jeweils tief mit den Jugendlichen in die Thematik hinein, um Neugelerntes zu verfestigen. Außerdem studieren die Schülerinnen und Schüler verschiedene Methoden ein, um im Nachhinein ihre Workshops qualifiziert umzusetzen.

 

Instagram, TikTok & Co.

Wie Influencer*innen den Alltag beeinflussen  Sie sind immer top informiert, wissen genau was Sache ist und lassen uns an ihrem Leben teilnehmen. Deshalb legen wir Wert auf ihre Meinung und lassen uns begeistern. Doch ist das wirklich so einfach mit Influencer*innen, oder steckt mehr dahinter. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen dieser meist sehr schönen Welt und schauen uns die unterschiedlichen Beweggründe der Social-Media-Stars an.

Hass, Hass, Hass

Hate Speech, Diskriminierung und Rechtsextremismus Jeder wünscht sich Respekt und Toleranz von seinen Mitmenschen, um ein angenehmes Leben in Vielfalt führen zu können. In sozialen Netzwerken scheinen diese Werte jedoch immer weniger Bedeutung zu haben. Hetze, Hass und Diskriminierung gehören dort heutzutage zum Alltag. Sie werden genutzt um Personen gezielt zu beleidigen oder ganze Gruppen auszugrenzen. Wir decken diese Mechanismen auf und schieben ihnen einen Riegel vor.

Den Durchklick haben

Fake News sowie Verschwörungstheorien und Quellenkompetenz erlangen Im Internet ist das ganze Wissen der Welt gesammelt und gespeichert, was dort geschrieben steht stimmt. Oder eben auch nicht. Es kommt nämlich ganz darauf an, was, von wem, auf welcher Plattform veröffentlicht wird. Beeinflussende Inhalte und Verschwörungstheorien treten professionell auf, obwohl sie es nicht sind. Wir helfen bei der Entschlüsselung und geben Sicherheit in der Quellenkompetenz.

EntGEGENtreten

Cyber-Mobbing entgegentreten Zuerst ist es vielleicht noch ein Spaß, den sich jemand erlaubt. Doch schon bald häufen sich abwertende Äußerungen, die immer heftiger werden und im Handumdrehen steht eine Person im Mittelpunkt einer Cyber-Mobbing-Attacke, ohne zu wissen wieso. Um diese fiese Spirale möglichst früh zu durchbrechen, sehen wir uns an, was man dagegen tun kann, um nicht selbst zum Ofer zu werden oder wie man anderen helfen kann.

Angefragt werden kann die Ausbildung in den vier Modulen von Schulen, Vereinen, Jugendgruppen oder in weiteren Zusammenhängen, in denen Jugendliche miteinander interagieren.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte

Projektleitung

Talat Kamran

E-Mail: info@mannheimer-institut.de

KOOPERATIONSPARTNER*INNEN

FÖRDERER

Freizeitschule

Freizeitschule

Kalligraphie ist eine bekannte Kunst in der Islamischen Kultur. „Koran wurde in Mekka offenbart, in Ägypten rezitiert und in Istanbul am schönsten geschrieben“, sagen die Kalligraphie-Meister. Die Kalligraphie, übersetzt „Schönschrift“, spricht unseren Sinn an; die bekannte philosophische Aussage „der Mensch ist das, womit er sich beschäftigt“ ist diesbezüglich unser Leitgedanke.

Unsere Gedanken, Wahrnehmung und Handlungen sind Ergebnisse unserer familiären Erziehung und gesellschaftlichen, schulischen Sozialisation. Wenn wir uns bewusst mit den ästhetischen Künsten beschäftigen, uns auf die Schönheit dieser Künste konzentrieren, bilden wir dadurch allmählich unsere Persönlichkeit. Unsere Perzeption wird durch die Übungen dieser Künste wie Musik, Kalligraphie, Poesie ausgedehnt. Wenn man geizig ist und nicht gern spendiert, sollte man üben, Bedürftigen zu helfen. Nur durch mehr Spende in der Praxis und am täglichen Leben, kann man sich jeden Tag verbessern, und großzügiger werden. Dieses Prinzip gilt auch für unsere Perzeption und Handlungen.

Durch unsere Konzentration auf die Schönschrift können wir uns jeden Tag mehr im Denken, Handeln und Fühlen verbessern. Wer sich mit den ästhetischen Künsten täglich beschäftigt, übt dadurch eine Art von Prävention gegen jegliche Art von Extremismus und Radikalismus. Durch das Praktizieren der ästhetischen Künste bilden wir eine Gefühlsebene, die auch wichtig und ausschlaggebend ist,- neben unserem Körper– und unserer Rationalität bezogenen Lebensebenen. Feine und schöne Gefühle wie z.B. Mitgefühl /Teilen, Toleranz, Liebe usw. Somit schaffen wir in uns, tatsächlich in unserem Herzen einen Lebensraum für Andere. All das kann die tägliche und geduldige Übung schaffen. In diesem Sinne kann uns die Beschäftigung mit dem der „Schönschrift“ sehr helfen, um unsere Persönlichkeit zu transformieren.

Lasst uns schönschreiben, uns darin vertiefen, und versuchen unsere zarten Gefühle durch die Schönschrift/Kalligraphie zum Ausdruck zu bringen. Wir schwiegen, unsere Schönschrift spricht. Der Kallipraphie-Meister Özdemir Şenova, bietet uns jeden Samstag die Möglichkeit sich in Schönschrift zu vertiefen.

Ästhetisch-künstlerische Bildung

Ästhetisch-künstlerische Bildung

Ästhetische künstlerische Bildung ist ein weiterer Themenbereich, den wir mit aufnehmen möchten. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kunstformen, sowohl musikalisch als auch gestalterisch, kann therapeutische Wirkung auslösen. Im Rahmen der Gewaltprävention ist die Beschäftigung mit den ästhetischen Künsten eine wichtige Methodologie, die wir in unserem Projekt mit den verschiedenen künstlerischen Angeboten einsetzen wollen. Ein besonderes Angebot organsierten wir über Alt-Orientalische Deutsch-Türkisch-Persische Musik & Kultur-Gruppe.

Der Kurs findet Online statt. Dabei begleiten uns wundervolle Kursbetreuer; Azize Güvenç, Seda Seyrek Houbakht und Kamyar Houbakht, durch die wir viele neue Informationen über die Alt-Orientalische-Türkische-Kultur lernen und immer wieder zur inneren Ruhe gelangen. Die Alt-Orientalische-Türkische-Musik wirkt auch therapeutisch; das Musikerlebnis wirkt in vielen Fällen Katharsis entgegen der Traumata: wir wollen sowohl Musik wie auch Bewegungstherapie entgegen der Gewalterlebnisse der Geflüchteter einsetzen.

Jumed im Einsatz

Jumed im Einsatz

JumediE – Projektziel

Ziel des Modellprojektes ist es, Ansätze zu entwickeln, um Jugendliche, die sich gegen religiös-politisch begründetem Extremismus und Islamfeindlichkeit engagieren, dazu zu befähigen, selbstständig Workshops zu Themen wie Radikalisierungsprävention und Antidiskriminierung an Schulen und sonstigen Jugendeinrichtungen durchführen zu können.

Die jugendlichen Multiplikator*innen werden für Peer-to-Peer-Methoden geschult und so in die Lage versetzt, erfolgreich eigenen Workshops durchzuführen. Dabei werden Sie durch die Projektleitung betreut und pädagogisch begleitet. Ziel der Workshops in Klassen und gemischt-konfessionellen Gruppen ist es, dass nicht-muslimische Jugendliche vorhandene Vorbehalte und Vorurteile gegenüber Muslim*innen selbstkritisch in Frage stellen und die Offenheit und Akzeptant gegenüber muslimischen Peers hergestellt wird.

Zielgruppe

Junge Erwachsene, sowie ehren-, neben- und hauptamtliche in der Kinder- und Jugendhilfe und an anderen Sozialisationsorte Tätige.

Ergebnis

Als Ergebnis stehen eine bewusste Achtsamkeit und die Kompetenz, Radikalisierungsanzeichen im eigenen Umfeld wahrnehmen zu können sowie Handlungsoptionen zu kennen, um direkt auf Betroffene zuzugehen und die Thematik anzusprechen.

Förderer

Das Projekt wird von der Stadt Mannheim in enger Kooperation mit dem Beauftragten für Integration der Stadt Mannheim gefördert.

Projektleitung

Talat Kamran

E-Mail: info@mannheimer-institut.de

Weitere Infos unter www.jumedimeinsatz.de